So vertreibt sich die Lilli-Katze ihre Zeit.
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So vertreibt sich die Lilli-Katze ihre Zeit.
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Ich hab letzte Nacht von einem großen Schuhschrank voll mit den tollsten Stiefel geträumt.
Was soll mir dieser Traum jetzt sagen?
1. Ich hab zu viele Schuhe.
2. Ich brauche neue Stiefel, oder
3. Hilfe mir ist kalt, es wird Winter. Hat sich aber auch abgekühlt in der Nacht.
Ich glaub geh gleich mal nach Stiefel schauen.
Viel passiert ist nicht während unserer letzten Stunden. Am 16. sind wir recht früh los nach Oslo um einen möglichst günstigen Platz für unser Auto – welches sich auf der Reise übrigens ganz hervorragend geschlagen hat – zu sichern. Hätte an sich auch gut geklappt, aber leider hatte der Erste, der in der Reihe stand einen Motorschaden und konnte nicht mehr losfahren. Es war wieder herrlich eng beim Aussteigen auf der Fähre und … ups … es gibt immer noch Menschen, für die ist es ganz überraschend, das es auf dem Autodeck einer Fähre so eng ist, aber es ist ja unglaublich wichtig im letzten sich bietenden Moment noch ein Extratasche für die Kabine zu packen. Herr lass Hirn regnen *augenroll*. Unsere Stimmung wurde, nachdem wir endlich die Kabine gefunden hatten – diesmal nicht direkt überdem Autodeck, sondern über der Showlounge – und endlich in der Observation Lounge bei unserem ersten kalten Bier seit zwei Wochen saßen erheblich besser. Als dann noch der Pianist seine ganz eigene Interperation von Cornflakegirl anstimmte *wie cool ist das denn*, war der Tag mehr als gerettet.
In der Kabine gab es übrigens endlich wieder deutsches Fernsehn, aber auf Rosamunde Pilcher – oder was es war – hatten wir dann doch nicht so wirklich Lust
.
So und nun sind wir wieder zu Hause, die schlimmsten Staus und wie wir gehört haben auch die größte Hitze hier in D sind an uns vorbeigegangen. Die Katzen fühlen sich schon wieder ganz wie daheim und benehmen sich auch so.
Es waren zwei tolle Wochen – Vielen Dank Norwegen!!!
11.Juli
Auf gehts zum Hardangerfjord. Nachdem uns das Navi auf einem doch recht spektaklärem Weg endlich nach Oystese gebracht hatte, fanden wir ein sehr hübsches Spa Hotel mit sehr nettem Personal vor, das Schließsystem der Zimmertüren war etwas merkwürdig aberwir waren nicht die einzigen die das nicht so ganz kapiert hatten. Leider war das Wetter anfangs wieder nicht so der Bringer. Wir sind trotzdem noch zum Steinsdalsfossen gefahren, hinter dem Wasserfll kann man hinterher laufen. War hübsch anzusehen, durch die Witterung etwas glitschig.
Wieder im Hotel sind wir essen gegangen. Andreas hatte Elchgulasch und ich habe Fisch gegessen. Ja, wirklich echten Backfisch, mit ganz viel Schinken und Käse und nein, nach diesem Urlaub werde ich in D trotzdem kein Fischesser.
Da es echt nicht das wetter für Ausflüge war, haben wir uns das WM Endspiel im Fernsehn angesehen. Da es wie in allen Hotel bisher kein deutsches Programm gab, haben wir einen norwegischen Sender angestellt.
12.Juli
Entweder Vorringsfossen oder Husedalen.
Wir waren uns nicht ganz sicher, wohin wir genau wollten, haben uns dann aber für eine Wandertour in den Husedalen entschieden. Der Vorringsfossen soll ja sehr spektakulär sein, aber sehr überlaufen. Dann lieber vier Wasserfälle hintereinander und noch ein bisschen laufen. Nun ja, es war schon mehr als ein bisschen laufen. Das Wetter wurde Stunde um Stunde besser. So machten wir uns auf in den Hardangervidda. Die ersten beiden Wasserfälle waren sehr schön, aber vor allem der dritte Wasserfall hat sich mehr als gelohnt. Dieser mündete in einem richtig hübschen Bergsee und wir haben dort sehr ausgibig Rast gemacht. Als wir dann vor der Entscheidung standen, weiter nach oben zu laufen, oder wieder runter sind wir wieder nach unten, es war doch schon recht spät geworden. Im Nachhinein haben wir erfahren, das wir nur 200 m bis zum letzten Wasserfall gebraucht hätten und dann direkt auf der Hochebene rausgekommen wären, ärgerlich, aber nicht zu ändern. gelohnt hat sich dir Krabbelei auf über 900 Höhenmeter trotzdem. Hey, ich bin noch nie zu Fuß über die Baumgrenze gekommen.
13.Juli
Weiter gehts zur letzten richtigen Etappe unserer Reise. Das Bjerkedal heißt uns nach 8 Stunden Fahrtzeit endlich willkommen. Die Gegend hier sieht vollkommen anderes aus, als der Norden von Norwegen. Auf der langen Fahrt ist nicht wirklich viel passiert.
Gegen 21:00 Uhr sind wir doch noch mal raus, das Hotel ist ja wirklich sehr idyllisch und total liebevoll gemacht, aber es gibt hier halt kein Fernsehen, kein Radio und kein Internet. Unser Spaziergang führte uns zu Norwegens größtem Geröllhaufen. Das ist kein Witz, so steht der auf den Touristenkarten drauf und ehrlich das Feld mit dem ganzen Geröll sieht schon echt imposant aus. Leider war die Infotafel dort so verwittert, das wir zwar rausbekommen haben, dass es dort wohl eine große Schlacht gegeben haben soll, leider aber nicht mehr. Danach googlen war wie oben schon geschrieben in Ermangelung des Internetes nicht drin.
14. Juli
Heute ist der Prekestolen dran. Der ist zwar etwas Touristenüberlaufen, soll aber sehr schön sein. Der Kjerakbolten wäre auch noch eine Alternative gewesen, der ist von hier aber dann doch etwas schlecht zu erreichen.
Als wir auf dem Parkplaz zum Parekestolen ankamen, war dieser schon ziemlich voll, aber der Berg ist groß das sollte gehen. 2 Stunden waren für den Aufstieg angegeben, teilweise sollte es durch Gröllfelder gehen – Leute das waren keine Felder, das waren teilweise Abgründe. Aber jeder einzelne Schritt hat sich gelohnt, die Aussicht ist von da oben einfach überwältigend. Andreas meinte nachher das Fotos dieses Gefühl der Höhe gar nicht so wirklich vermitteln können. Da hat er recht. Nach einer ausgibigen Rast sind wir wieder runter, denn eines ist der Felsen dann wirklich überlaufen. Es war unglaublich viel los. In ganz Norwegen hatten wir auf den Straßen keinen Stau. Kaum steht am auf so einem Berg gehts nicht weiter, also zu Fuß. Für den Abstieg haben wir noch mal gute 2 Stunden gebraucht. Das war fast anstrengender als rauf. Aber wir sind heile wieder unten angekommen. Gerade rechtzeitig vor dem ganz großen Ansturm. Erschöpft, sonnenverbannt aber glücklich machten wir uns zurück ins Hotel.
Nach den ganzen Strapazen haben wir uns erstmal Anna`s berühmte Fleischbällchen bestellt, lecker.
Taja und nun werden wir die Tasche noch ein letztes mal zusammenpacken und morgen geht es schon auf den Rückweg mit Zwischenstopp in Horten, aber da wir da abends erst spät ankommen werden und morgens direkt schon wieder weiter müssen, war das hier der letzte richtige Stopp unserer Reise. Die Wanderschuhe können im Kofferaum bleiben und die letzten Kronen können so langsam in Souveniers … ähm .. Andreas meinte Bier … umgesetzt werden.
15.Juli
Weiter gehts nach Horten. Wieder eine lange Autofahrt. Zuletzt auch recht gut ausgebauten Straßen und huch wir haben das erste mal einen Poilzeiwagen mit Laserblitze gesehen. Nein, es hat nicht geleuchtet, wir sind ganz brav gefahren.
Immer noch 07.Juli
Es wird hier einfach nicht dunkel, so sind wir später am Abend noch mal raus und haben die Gegend erkundet. Bei diesem Spaziergang entdeckten wir den Wanderweg auf den Stadtberg von Andalsnes. Zurück zum Hotel und Wanderschuhe an und ab ging es rauf auf das Teil. Irgendwie sind wir von der einfachen Route auf die etwas schwerere abgegangen und puh das war ganz schön anstregend. Erstmals sind uns hier Mücken begegnet. Ich weiß nicht was für eine Art Mücken das sind, aber die Stichesieht man noch Tage später. Die Aussicht hat aber für die Anstregung wirklich gelohnt. Allerdings müsste mal jemand den Norwegern verklickern, das es für unsereins total frustrierend ist wenn einem auf einer Strecke, die ich nur mit Müh und Not hochkomme Jogger in einem irren Tempo entgegenkommen und dabei noch nicht mal wirklich angestregnd aussehen. Möööp ja ich bin etwas neidisch
Himmel sind die hier sportlich. Hut ab vor solchen Leistungen.
08.Juli
Tagesausflug an den Geirangerfjord.
Vorab früh aufstehen hat sich hier mehr als gelohnt. Noch mal die Trollstigen rauf und dann an der anderen Seite wieder runter. Wir sind ein paarmal stehen geblieben um ein paar Fotos zu machen. In Sylte haben wir dann gerade so die Fähre nach Geiranger bekommen. Super, mit kleiner Karte was es auf der Strecke alles zu sehen gibt geht es in 2,5 Stunden durch den Fjord. Auf der Fähre kommentiert eine Audio Guide in drei Sprache Norwegisch, Englisch und Deutsch. Einen Fjord von innen sehen hat sich hier wirklich gelohnt. Rechts und links ragen Felswände auf und zwischendruch stürzt ein Wasserfall in die Tiefe. Und zu dem Früh aufstehen, als wir in Geiranger ankamen, sahen wir schon die großen Kreuzfahrtschiffe anlegen, die Fähre wird auf den weiteren Fahrten wohl echt voll werden. Wir sind dann mit dem Wagen die sogenannte Adlerstraße wieder zurückgefahren und konnten uns danach noch die berühmenten Erdbeerfelder von Vadall ansehen.
Abend im Hotel haben wir uns dann an einheimische Spezialitäten gewagt. Andreas hat Stockfisch gegessen (ich habe mal kosten dürfen, aber Fisch ist einfach nichts für mich) und ich den Rentierbraten, mir war irgndwie total weihnachtlich zumute danach. Das lag wohl am vielen Zimt im Gericht. Es war aber alles sehr lecker.
09. Juli
im strahlenden Sonnenschein verließen wir Andalsnes und machten uns auf den weg nach Forde. Also noch mal die Trollstige rauf und ja, wir haben endlich unser kleines Steintürmchen gebaut. Nun wird uns kein Troll mehr mit Steinen beschmeißen. ![]()
Leider wurde das Wetter immer schlechter. Viel gibt es von diesem Tag nicht zu berichten, die Fahrt war lang und anstrengend. Es ging durch zahllose Tunnel, enge Straßen und zwei Fähren.
10. Juli
Das Wetter hier war uns anfangs nicht wirklich gewogen. Es hatte die Nacht über heftig geregnet. Wir haben uns dann nach einem schnellen Frühstück aufgemacht zum Sognefjord. Bei dem Wetter und der Landschaft ist mir klar, warum es hier so viele Geschichten über Trolle gibt. Erstmal sind wir bis zur Westlichsten Stadt die wir finden konnten und dann immer weiter nach Osten ins Land rein. Dieser Ausflug hat sich dann wirklich gelohnt. Irgendwann ließ sich die Sonne Blicken und ab Larvik wurde das Wetter langsam besser. Im strahlenden Sonnenschein begrüßte uns Balestrand. Ich kann gut verstehen, das Kaiser Wilhelm II das Kvikne’s Hotel mochte, es liegt direkt an dem Fjord und hat einen tollen Ausblick.
Wir sind dann weiter rauf Richtung Gaularfjellet. Was für eine Passtraße. Immer höher schraubt sich die Starße den Berg hinauf und irgendwann lässt man die Baumgrenze hinter sich. Von ganz oben hat man einen überwältigenden Ausblick in das Tal hinab. Hinab ging es für uns dann auch und zwar wieder ins Tal. Schatz hatte Spaß
Die Straße war teilweise sehr eng und zudem stellenweise nicht begrenzt. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 kmh außerorts ist mehr als sinnvoll. Holla was für Kurven.
06. Juli wieder früh raus. Nach dem Frühstück direkt los nach Andalsnes.
So hab ich mir die norwegischen Straßen vorgestellt, kurvenreich und teilweise echt eng – zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, was uns später an den Trollstigen erwartet -. Eine atemberaubende Landschaft, direkt aus den Felsen stürzen Wasserfälle neben der Straße in die Tiefe und manchmal hat man das Gefühl als würde man in eine Wand aus Felsen und Tannen hineinfahren. Die kleinen Haltebuchten am Straßenrand werden wir wohl häufiger für kleine Pausen nutzen.
Nach einer kleinen Pause im Hotel und einer kurzen Erkundungstour durch die Stadt – sehr kurz ist nicht besonders groß hier – sind wird noch zur Atlantikstraße aufgebrochen. Die zwei Stunden Fahrt wurde belebt durch Brücken und Tunnel und unsere erste Fährfahrt. Der Norwegen an sich ist ja ein zurückhaltender Mensch, aber dafür superfreundlich und hilfsbereit. Der nette Fährmann kam extra noch mal zu uns ans Auto zurück und hat uns, nach dem wir uns nach dem Fahrplan erkundigten hatten einen kompletten Plan für die Fähren in der Gegend mitgegeben. Zurück zu den Atlantikstraße. Da schlug das Fotografenherz höher und ja die Fahrt vor allem über die Storseisundbrücke war echt beeindruckend. Fast wie Achterbahn fahren. Ich war trotzdem froh als wir wieder im Hotel waren, durch das lange fahren war der Tag doch sehr anstrengend und wir haben ja noch viel vor.
07. Juli Trollveggen und Trollstigen sind heute angesagt.
Eigentlich wollten wir heute nich so viel mit dem Auto fahren, da morgen der Geirangerfjord auf unserem Programm steht. Nachdem aber die Trollveggen zwar toll anzusehen waren, wir haben hier nicht soooo viel Zeit vebringen wollten, sind wir dann doch die Trollstigen hoch. Holla, was für eine Fahrt. Erstmal grundsätzliche Regel, wer aufwärtsfährt hat immer Vorfahrt und es ist besser sich nicht mit einem Reisebus anzulegen. Wir hatten Glück, bzw. wir waren sehr früh, auf den Weg hoch kam uns kein anderes Auto entgegen. Nur Kühe standen ein paarmal auf der Staße rum. Das dürfen die, da muss man halt mal warten. Erst dachten wir der Weg ist das Ziel, alleine schon da hoch zu kommen war ein Erlebnis, aber oben erwartete uns ein fantastischer Ausblick. Herrlich, was anderes fällt mir dazu nicht ein.
Dann die Fahrt runter, wieder Glück uns kamen kaum Fahrzeuge entgegen, die Reisebusse mit den Touristenmassen waren bereits oben. Teilweise habe ich trotzdem die Luft angehalten, was das an sich bringen sollte ist mir nicht ganz klar, aber wir kamen heile wieder unten an. Andreas wollte ein kleines Video davon schneiden.
Ein bisschen Wandern wollten wir hier auch noch, such such die Wanderoute, wir hatten uns natürlich ausgerechnet die ausgesucht, die nicht markiert war. Mit Hilfe einer sehr netten Norwegerin sollte es dann ins Gelände gehen, ziemlich schnell mussten wir allerdings feststellen, bzw. nachdem ich festgestellt hatte, dass die Routen ab der Kategorie B nicht unbedingt für mich geeignet sind, sind wir wieder zurück ins Hotel. Kameraspeicher leermachen.
02. Juli – Vorbereitungen
Das Wetter in Deutschland es ist warm … ähm … heiß – also wirklich warm. So langsam freu ich mich auf das, laut Wetterbericht, sehr viel kühlere Norwegen. Aber zuerst müssen die Katzen in die Ferien geschickt werden. Nebu fand es schon irgendwie merkwürdig, dass wir so früh schon zu Hause waren, er ist noch recht verpennt durch die Gegend gelaufen. Lilly hat sich gar nicht blicken lassen, die schlummerte friedlich im Schlafzimmer unterm Bett in ihrem Katzenbettchen. Da wo es schön dunkel und kühl ist. Tja, damit haben wir ein Problem, eine Katze unter dem Bett vorzulocken, weil man sie in einen Katzenkennel stecken möchte ist nicht gerade einfach. Ich erinnere mich an Aktionen, wo selbst der Besen nicht mehr helfen konnte und wir das Bett auseinandernehmen mussten um an dieses possierliche Tierchen zu kommen. Heute sollte es etwas entspannter von statten gehen, also probierten wir es mit Bestechung. Leckerchen und Malzpaste munden dem Kater sehr, keine Spur von Frau Katze. Nö, die hat keinen Bock, aber haha, ich wäre nicht ich wenn mir da nicht noch was einfällt. Wo alles andere versagt ist unser süsses Kätzchen immer noch eine kleine Feinschmeckerkatze die bei dem Öffnengeräuch einer Frischkäse-Packung kein halten mehr kennt. Klappt hervorragend.
Also Katze nicht mehr unterm Bett und Kater mittlweile auf dem Balkon, perfekt. Also möglichst viele Räume mit guten Versteckmöglichkeiten ausschließen. Wohnzimmer, Badezimmer und Schlafzimmertür. Kaum schloss sich die Schlafzimmertür wurde Frau Katze flach wie eine Flunder, bltzschnell und hoffte irgendwie doch das sichere Versteck unterm Bett zu erreichen. Aber nix da Tür war schon zu. Diesmal war das einpacken bei weitem nicht so kompliziert wie sonst. Wir sind böse Katzenbesitzer, Katzen sperrt man nicht in Kennel und bringt sie einfach irgendwohin, damit wir das auch ja nicht vergessen bekamen wir die Fahrt über ein kleines jämmerliches Katzenkonzert auf die Ohren. Mein schlechtes Gewissen hält sich trotzdem in Grenzen. Wir wissen die Katzies nun in guten Händen und können unsere letzten Vorbereitungen für die Fahrt treffen.
03. Juli
Das Wetter, auch heute wird es wieder heiß.
Aufstehen, die letzten Kleidungsstücke müssen noch gewaschen und gebügelt werden. Son bisschen aufräumen sollten wir die Wohnung auch noch. Koffer aus dem Keller, alles eingepackt, als zuviel erachtet und gefühlt die Hälfte wieder ausgepackt und als zu wenig empfunden. Mein Mann sieht das anderes, der meint ich würde immer noch viel zu viel mitnehmen, aber noch weniger wollte ich dann doch nicht
Kofferstapeltest im Auto, es passt alles rein und überladen ist der Wagen auch nicht. Ich geb ja zu so ein paar Kleidungsstücke habe ich noch in die kleine Tasche für die Fähre geschmuggelt.
Hu nun schnell. Fussball gucken in Berlin. Argentinien : Deutschland, dazu Würstchen und Nudelsalat. Schlllllaaaaaaaand wir haben gewonnen 0:4 Hurra!
Ja, spaßig war es,jetzt zurück und dann können wir schon die Stunden zählen bis es losgeht.
04. Juli 2010 Es geht los
Wetter weiß nicht bin zu müde, wird wohl wieder warm sein. Aufstehen, es soll jetzt losgehen. Einen Kaffee später sind wir auch schon auf der Bahn Richtung Kiel. Und dann das übel ganz zu Beginn der Reise. Das Navigationsgerät gestern noch getestet, aufgeladen und mit den richtigen Adressen gefüttert hat seinen Geist aufgegeben. Es startet nicht mehr. Nach ich weiß nicht wie vielen Neustarts, Restes und was weiß ich nicht noch allem geben wir auf. Die letzte Variante ein neues Update für das Gerät zu ziehen schläg fehl und zwar weil, so sticks zum Surfen sind ja echt klasse, leider muss man für das Update gleichzeitig auch das Navi an den Rechner anschließen, der hat zwar zwei Ports, doch ist der Stick so breit, das der andere USB Stecker nicht mehr in die Dose passt *fail*. Den Download eines altenativen Programmes auf eines unserer Handys mussten wir erstmal Vertagen, die Datenemge war für die Leitung einfach zu groß. Also heißt es für uns von Oslo bis Lillehammer nach der guten alten Straßenkarte fahren. Weija, wenn das mal gutgeht.
Doch zuerst die Überfahrt. Hu hier wird kein bisschen Platz zwischen den Autos verschenkt. Dicht an dicht steht man hier, das Aussteigen ist nicht mehr so ganz einfach und ich bin sehr froh, dass wir uns eine zusätzliche kleine Tasche für die überfahrt gepackt haben, einen Koffer durch die ganzen Autos zu bekommen, no way.
Dann ging es los Kabine suchen, Innenkabine direkt über dem PKW-Deck naja, wird wohl keiner Nachts den Motor laufen lassen. Ab auf das Sonnendeck, schön warm hier und eigentlich würden wir doch lieber was essen, also wieder runter und die Restaurantes begutachtet. zwei Tassen Kaffee für 38 Kronen wow bei den Zahlen muss man zweimal hingucken
ich werd mich schon noch dran gewöhnen. Wir sind in der Observation Lounge gelandet – sehr schöner Ausblick und auch gar nicht so voll wie unten auf dem Sonnendeck. Ok etwas kühl, die haben hier eine gute Klimaanlage. Bücher raus und eine weile einfach nur Lesen *hach schön*. Unser Abendessen werden wir erst gegen 21 Uhr einnehmen, keine Tische vorher zu bekommen. Macht nix, wir haben ja Zeit.
Das Essen war mau, würde die Katze jetzt sagen. OK für so ein Schiff vielleicht, aber echt nicht meines. Wir haben noch ein paar sehr schöne Aufnahmen an Deck gemacht, der Sonnenuntergang war traumhaft und sind dann schlafen gegangen. Himmel, ist das laut auf so einem Schiff. Irgendwann hab ich mich dran gewöhnt und bin eingeschlafen, das ging ganz gut, aber ich glaube Schatz hat es nicht so gefallen.
05. Juli 6:45 Uhr der Fernseh-Wecker klingelt. Kein Witz, ein Fernseher kann klingeln. Leider ist mir abends die Fernbedienung neben das kleine Nachtschränkchen gefallen und dieses steht so dicht an der Wand, das keine Hand mehr dazwischen passte. Es war zum Glück nicht festgeschraubt, hätte auf einem Schiff ja sein können, so konnte man es nach vorne wegziehen. Unsere Kabinennachbarn taten mir trotzdem leid, so früh ungewollt geweckt zu werden ist nicht schön.
Nach einem kleinen Frühstück sind wir raus auf Sonnendeck. Norwegen begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein. So konnte der Tag nur gut werden. Wurde er auch, Schatz machte seinem Namen als Nerd alle Ehre und erweckte unser Navi wieder zum Leben. Irgendein Fehler in einer HTML Datei war schuld. Nun geht es wieder *froi* Schatz ist ein Held.
Nach der Ansage alle Autofahrer sollten bitte ihre Autos aufsuchen um das Schiff zu verlassen ging es eigentlich ganz schnell. Da waren sie Norwegens Straßen bereit von uns mit Richtgeschwindigkeit befahren zu werden. Die Strafen für Verkehrsverstöße sind so hoch, das man sich dreimal überlegen sollte zu schnell zu fahren.
Die E6 Richtung Lillehammer ist eine riesen Baustelle. Wir kamen gut durch. Unser Hotel haben wir recht schnell und dank navi ohne zu verfahren gefunden. So was nun. wir sind erstmal in den nächsten Supermarkt und haben und mit ein paar Vorräten eingedeckt. Essen gehen geht hier auf Dauer doch recht ins Geld und wenn wir eh die meiste Zeit weit draußen irgendwo rumkraxeln, können wir und auch genauso selbst ein schnittchen schmieren. Um Notfalls irgendwie erreichbar zu sein, außer telefonisch, hat sich Schatz eine Telefonkarte geholt, die fuzt super und war im Gegensatz zu den Lebenmitteln hier echt günstig. Nachdem wir dann alles Administratorische geklärt hatten fragten wir uns was nun. Lillehammer ist eigentlich nur eine Zwischenstation auf dem Weg in den Norden, aber wo wir schon mal hier sind können wir uns ja mal das Olympiadorf und die Sprungschanze angucken. Wir machten uns also auf den Weg und irgendwann fragte ich mich wozu wir uns eigentlich Wanderschuhe gekauft hatten wenn wir nun doch in Sneaker da hoch krabbeln. Das Wetter war perfekt. Sonne und Wind nicht zu warm. Ein atemberaubender Ausblick erwartete und oben auf der Schanze. Zu meiner Schande muss ich gestehen, das ich nicht es nicht bis ganz rauf geschafft habe. Am Ende der eigentlichen Sprungsschanze, also da wo die Springer abspringen war für mich Schluss. Nach eine Weile haben wir uns dann an den Abstieg gewagt, keinen Moment zu spät als wir fast wieder im Hotel waren fing es an zu regnen, allerdings nicht viel.
Samstagmorgen 7:30 Uhr der Wecker klingelt. Auf auf zum fröhlichen Wandern.
Das Ziel: die sächsische Schweiz, genauer gesagt der Casper-David-Friedrich-Weg
Die Ausrüstung: Wanderschuhe, bereits vor Wochen im örtlichen Trekkingladen bzw. in der großen weiten Welt des www erstanden.
Das Wetter: Sonnig bis bedeckt von den Temperaturen her recht angenehm
So ging der Tag gut los. Es ist schon faszinierend was für Landschaften einem nach 2,5 Stunden Autofahrt über kurvige Autobahnen und durch mehrere Tunnel hindurch erwarten.
Eine aufregende Autokletterpartie später, 14% Gefälle sind schon echt nicht ohne, hatten wir einen Parkplatz und es konnte losgehen.
Der erste Abschnitt des Weges war recht gemütlich zu laufen. Ein gut ausgebauter Radweg. Links vom Weg die Elbe und das Ganze gesäumt vom Sandsteingebirge. – Nur so am Rand, dieser Sandstein wurde übrigens unter anderem zum Bau des Reichstages in Berlin verwandt. – In diese Hänge schmiegen sich kleine Häusschen ein. Schon sehr idyllisch. Dieses ständiges sich nach Radfahrern umsehen müssen hatte an einer Stelle ein Ende. Der Weg zweigte ab auf den Berg zu. Durch einen niedrigen Tunnel – ich habe das Anfangs für einen Scherz gehalten – und eine sehr steile und schmale Treppe ging es rauf in den Wald. Nun war links vom Weg kein Wasser mehr, sondern ein Berghang. Ich habe keine Ahnung wann ich das letzte mal auf einem unbefestigten Bergwanderweg rumgelaufen bin. Es ging bergauf und mal bergab. Teufelskralle, Kaiserkrone und wie sie nicht alle heißen waren jeden einzelnen Meter wert. Das Wetter hielt sich noch gut und wir kamen gut vorran. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt an dem wir einmal falsch abbogen. Leider wurde nun auch das Wetter schlechter und die Füße wollten nicht mehr so wirklich – Flachlandkind halt. Ich gebe zu, dass wir uns ein letzten Teil des Weges, nachdem wir ihn endlich wiedergefunden hatten, dann doch gespart haben. Dank des öffentlichen Nahverkehrs sind wir wohlbehalten wieder an unserem Auto angekommen. 2,5 Stunden später waren wir dann auch wieder zu Hause und wurden von zwei hungrigen Katzentieren begrüßt.
Ausflugergebnis:
Zurückgelegte Wanderstrecke ca. 20 km und eine Blase am Fuß.
Nicht schlecht, oder?
Ich weiß grad gar nicht so genau, warum ich über dieses Thema nachdenke. Vielleicht weil ich mich mit einem Kollegen darüber unterhalten habe. Er kam letztens kopfschüttelnd ins Büro und fragte mich, ob ich mich in der Öffentlichkeit schminken lassen würde, so das jeder zugucken könnte. Nö, würd ich nicht.
Ich wundere mich ja ständig über solche Damen, die sich freiwillig auf so ein Stühlchen setzten, das im Schaufenster oder an den Verkaufsinseln steht und sich so ganz öffentlich komplett zurecht machen lassen. Also mir soll dabei keiner zusehen.
Aber das ist gar nicht mal der eigentliche Grund. Ich geb ja zu ich bin da fies vor. Diese ganzen schon mal für andere benutzen Pinseln und Schwämmchen und die offenen für mehrere Damen benützen Produkte … schüttel … weiß ich in was für einem Gesicht die netten Damen aus der Kosmetikabteilung damit schon mal waren? Ne, eh Leute seit mir nicht bös, aber das ist nicht lecker. Mag sein, dass ich mich da irre und das alles ist gar nicht soooooo schlimm. Das ist halt meine ganz persönlich Ekelgrenze.
Es ist schon eine Weile her, dass ich hier was geschrieben habe.
Kurzzusammenfassung:
Weihnachten 2009 – Frohe Weihnachten
Silvester 2009/2010 – Ein frohes neues Jahr – Der Urlaub in Rostock war nicht so toll, eigentlich ein Reinfall. Hotel war für den Preis und die Sterne nicht angemessen und das Rahmen-Programm, nun ja, wären wir ca. 30-40 Jahre älter gewesen oder würden total auf tanzbaren Schunkelschlager stehen, hätte es uns eventuell gefallen. Better luck next time
Das war das Neue Jahr
Kommen wir zum neuen Schnee:
Der neue Schnee fing schon vor Silvester an. Wir hatten wirklich überlegt ob wir bei dem Wetter fahren sollen. Wir wir alle wissen es schneit und friet und taut an und friert und schneit dann wieder, da erzähl ich hier nix neues. Ich mag keinen Schnee, mochte ich noch nie und so langsam reicht es wirklich!
Nur mit sehr viel Mühe haben wir unser Auto aus einer Parklücke wieder herausbekommen. Der Schnee lag so hoch und es war so glatt unter den Reifen, das diese keinen Gripp hatten und das Automobil sich keinen mm nach hinten oder vorne bewegen ließ. Danke an dieser Stelle für die Erfindung des Supermarktlieferdienstes. Der bringt auch Getränke und macht uns so vieles einfacher.
Hier wird es spätestens morgen schon wieder schneien. Neuer Schnee ist somit immer noch topaktuell und *ironiemodusan* ich freu mich schon auf weitere blauen Flecke *ironiemodusaus*
Neuer Zahn
Jo, der wurd auch Zeit. Seit ich weiß nicht wievielen Jahren bin ich ständig wegen dem einen Zahn beim Zahnarzt gewesen. Immer neue Füllungen, die nicht gehalten haben und immer mehr Zahn ging verlohren. Schluss, nun ist Gold drin – wow jetzt bin ich voll teuer
. Mein Herzallerliebster nennt mich seitdem Goldzahnelfe … den Goldzahn versteh ich ja, aber wie kommt er auf die Elfe?